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Gespräch über Kunst und Partizipation

 
Am Sonntag, den 8.3.2020, um 15 Uhr

spricht Kurator Theo Thiesmeier mit dem bildenden Künstler Stephan Kurr
im Mitte Museum, Pankstraße 47, 13357 Berlin, über dessen Arbeitsweise
und langjährige künstlerisch partizipative Arbeit.


Stephan Kurr ist in der aktuellen Ausstellung des Mitte Museums „Wer wir sind und was wir tun – mitten im Museum“ mit einer Arbeit vertreten: An der Toreinfahrt der Einrichtung befindet sich ein Hinweisschild. Mit schwarzen Buchstaben auf gelbem Grund, in Anlehnung an die Ästhetik eines Warnschildes, ist darauf zu lesen: „Hier wird die Welt erschaffen“.

„Der Künstler begrüßt die Museumsgäste mit einer These, die nicht nur unsere Seh- und Lesegewohnheiten irritiert, sondern vor allem auch zu einer erweiterten Wahrnehmung von alltäglicher Wirklichkeit einlädt“, sagt Kurator Theo Thiesmeier. In diesem Fall ist die Wirklichkeit des Museums gemeint. „Stephan Kurr lädt zu bildnerischen Übungen im Kontext der Ausstellung ein.“


Stephan Kurr, geboren 1961 in Nürnberg, studierte zwischen 1983 und 1991 Kunst in Kassel und Nürnberg. Er schloss mit dem Absolventenpreis der Akademie Nürnberg ab. Aufgrund seiner Migrationserfahrung – als Kind pendelte er mit der Mutter zwischen Deutschland und Spanien – eröffnete sich der Fokus auf andere Kulturen. Ein DAAD-Reisestipendium brachte ihn in den Jemen, der persönliche Austausch mit Künstlerkollegen führte ihn u.a. nach Istanbul, Hanoi, Helsinki, Montréal und Cali/Kolumbien.

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