Thälmannplatz, Berlin, 1949, Foto: Schumann (Postkartendetail)

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Vom „Antifaschistischen Traditionskabinett“ zur Gedenkstätte.
Die „Köpenicker Blutwoche“ von 1933 in der Erinnerungskultur nach 1945


„Bereits unmittelbar nach der Befreiung 1945 wurden in der Sowjetischen Besatzungszone die ersten Denkmäler für NS-Opfer und Gedenktafeln errichtet. Der Gründungsmythos der DDR basierte auf dem Gedanken, mit dem Nationalsozialismus endgültig und unwiderruflich gebrochen zu haben und ein sozialistisches, ein ,besseres Deutschland‘ aufbauen zu wollen“, so der Historiker.
Im Juni 1933 hatten mehrere hundert SA-Männer in Köpenick bis zu 500 politisch Missliebige, Jüdinnen und Juden verschleppt und schwer misshandelt. Mindestens 23 Menschen starben. Müller zeichnet in seinem Vortrag die verschiedenen Phasen der Erinnerungskultur zur „Köpenicker Blutwoche“ seit 1945 nach.


Einführung: Agathe Conradi, Museum Treptow-Köpenick


Referat: Yves Müller, Universität Hamburg


Am Donnerstag, 23. Juli 2020, 18 Uhr

Ort: Rathaus Tiergarten, 2. OG., Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin



Begleitveranstaltung im Rahmen der Ausstellung:

Ausgeblendet
Der Umgang mit NS-Täterorten in Ost- und West-Berlin
Repressed Memory
How East and West Berlin Dealt with Sites of Nazi Perpetrators



In Zusammenarbeit mit:  

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