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"Otto Nagel und die proletarische Kunst der 1920er Jahre"
Vortrag von Dr. Tobias Hoffmann

Di, 10.12.2019, 19 Uhr im Mitte Museum 


Der Kunsthistoriker Dr. Tobias Hoffmann kuratierte 2018 die Ausstellung „Berliner Realismus. Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix“ im Bröhan-Museum, dessen Direktor er ist.

Der Maler Otto Nagel organisierte 1924 in Moskau und Sankt Petersburg eine Ausstellung mit Werken politisch engagierter Künstler aus Deutschland. 1926 folgte in Berlin die Ausstellung „Wedding“. Nagel, der seit 1920 Mitglied der KPD war, „positionierte damit den Berliner Realismus als einen dritten Weg engagierte Kunst zu machen, jenseits von Proletkult, Produktivismus und Konstruktivismus auf der einen und heroischem Realismus auf der anderen Seite“ (Tobias Hoffmann). 

Am Vortragstag und bis zum 20.3.2020 werden in einer Kabinettausstellung Werke des Künstlers sowie historische Dokumente im Mitte Museum gezeigt.

Otto Nagel wurde in Berlin-Wedding geboren. Das Mitte Museum besitzt einzelne seiner Werke, deren Erwerb auf die Kontaktaufnahme des Künstlers mit dem Bezirksamt Wedding zurückgeht.


Im Begleitprogramm zur Kabinettausstellung anlässlich des 125. Geburtstags des Künstlers:
"Otto Nagel und das Mitte Museum"
 

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