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Begleitprogramm zur Ausstellung: "Was treiben die Deutschen in Afrika?!"

Deutschland und Kamerun in Fotos aus dem deutschen Bundesarchiv

Ausstellungseröffnung: am 11. Juli 2019 um 17:00 Uhr
Eröffnung durch Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel

Ausstellungsdauer: 12. Juli bis 30. August 2019
geöffnet: Mo–Fr, 10–17 Uhr
Ort: Rathaus Tiergarten, 2. OG, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin


Begleitprogramm:

Kolonialer Wedding (Historische Stadtführung mit Stefan Zollhauser)
Der Stadtspaziergang thematisiert die alltagsgeschichtlichen Ausprägungen des deutschen Kolonialismus im Berliner Norden. Die Kontinuitäten der deutschen Kolonialmedizin sind ebenso Gegenstand der Führung wie die zahlreichen kolonialen Gewalttaten und Skandale. Stefan Zollhauser ist Historiker und Ausstellungsmacher. Er arbeitet für verschiedene Berliner Museen.
Treffpunkt: Ecke Samoa- / Kiautschoustraße
Dauer: 120 min
Kosten: 11€; Anmeldung nicht erforderlich
Termine: 13.7.2019, 17 Uhr  und 28.8.2019, 17:30 Uhr


Den (post)kolonialen Blick brechen - eine Ausstellungsintervention mit Berlin Postkolonial e. V.
Bei einer kritischen Führung durch die Ausstellung sollen exemplarisch die Folgen des Ausschlusses der Nachfahren Kolonisierter durch staatliche und halbstaatliche Institutionen bei der Darstellung von Kolonialgeschichte veranschaulicht und diskutiert werden. Berlin Postkolonial e. V. arbeitet seit 2007 zur Kolonialgeschichte Berlins und ist besonders im Bezirk Mitte aktiv. Dabei ist die verwobene Geschichte Kameruns und Deutschlands immer wieder ein Thema.
Treffpunkt: Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin-Moabit, 2. OG
Termine: 19.7., 17 Uhr und 16.8., 17 Uhr
Eintritt frei; Anmeldung nicht erforderlich


Erinnern und Vergessen. Postkoloniale Gedenkkultur in Deutschland (Vortrag von Dr. Joachim Zeller)
Der Vortrag setzt sich kritisch mit der kolonialen Vergangenheit und der postkolonialen Gegenwart Berlins auseinander und legt den Fokus auf kaum bekannte Aspekte der Berliner Stadtgeschichte.
Dr. Joachim Zeller, Berliner Historiker und Autor mit namibischen Wurzeln, forscht zu Themen der deutschen Kolonialgeschichte und des Postkolonialismus.
Veranstaltungsort: Afrika-Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin-Moabit
Termin: 15.8., 19 Uhr
Eintritt frei; Anmeldung nicht erforderlich


Das koloniale Missverständnis (Dokumentarfilm Kamerun/Frankreich/Deutschland 2004, Regie: Jean Marie Teno, Herausgeber: EZEF)
Der kamerunische Filmemacher Jean-Marie Teno erkundet die Geschichte der „Rheinischen Missionsgesellschaft" und ihr widersprüchliches Engagement auf einer Reise von Wuppertal über Südafrika, Namibia, Kamerun nach Togo.
Veranstaltungsort: Afrika-Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin-Moabit
Termin: 2.8., 19 Uhr
Eintritt frei; Anmeldung nicht erforderlich


Berlin – ein postkolonialer Gedächtnisraum (Ausstellung)
Die neue Dauerausstellung zeigt Fotos und Texte zu Orten in Berlin, an denen in jüngerer Zeit neu definierte Erinnerungsorte entstanden sind. Sie möchte ein Bewusstsein schaffen, für einen kritischen Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte in Afrika und ihren Auswirkungen bis in die Gegenwart. Die Ausstellung wurde von der Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Ausstellungsort: Afrika-Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin-Moabit
Eintritt frei
Weitere Informationen unter: www.afrikahaus-berlin.de

 


Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Goethe-Institut in Kamerun.
www.bundesarchiv.de

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