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Im Auftrag von Goebbels: Wie der Evangelische Kunstdienst die Geschäfte mit der „Entarteten Kunst“ tätigte.

Vortrag im Mitte Museum - am 23. Mai um 18:00 Uhr

Eintritt Frei!

Emil Nolde "Kreuzigung" 1912 © Nolde Stiftung SeebüllUnter diesem Titel lädt das Mitte Museum im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „ Gute Geschäfte - Kunsthandel in Berlin 1933 - 1945“ zu einem Vortrag ein.

Es wird u.a. der Frage nachgegangen, wie es zur vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Goebbels und Göring einerseits und dem Evangelischen Kunstdienst andrerseits kam und wie die Verkaufsgeschäfte im Schloss Niederschönhausen getätigt wurden. In diesem Zusammenhang wird der Vortrag auch näher auf die Künstler Emil Nolde und Ernst Barlach und den Freund Barlachs, den Kunsthändler Bernhard A. Boehmer, eingehen.


Referentin: Horsta Krum, Theologin und Historikerin

Ihr Arbeitsschwerpunkt ist, neben der Hugenottenforschung, der deutsche Protestantismus in den Jahren 1933 bis 1945 und der französische Protestantismus während der deutschen Besatzung 1940 bis 1944. 
Veröffentlichungen:
Preussens Adoptivkinder (Die Hugenotten – 300 Jahre Edikt von Potsdam)
Frankreich am Kreuz (Protestanten Frankreichs unter deutscher Okkupation)
Les Huguenots à Berlin-Brandebourg
Vorträge zum deutschen und französischen Protestantismus hielt sie u.a. vor der Historischen Kommission von Lyon; diese Vorträge sind im Lyoner „Centre de la déportation et de la Résistance“ archiviert.

weitere Infos zu Emil Nolde:  www.nolde-stiftung.de

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