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Von der Fibel zum Smartboard


Wanderausstellung der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung

Anhand von sieben Wandtafeln wird die Geschichte des Lesen und Schreibens im Unterricht der letzten 250 Jahre lebendig.

Wir zeigen diese kleine Ausstellung im „modernen“ Konferenzraum des Mitte Museums, gegenüber dem historischen Klassenzimmer. In diesen Räumlichkeiten finden begleitend unsere beliebten museumspädagogischen Workshops „Schreiben mit Tinte und Feder“ statt.
Die erste Tafel stellt die Schule als Ort des Schreiben- und Lesenlernens in ihrer sich verändernden Raum- und Sozialarchitektur vor und veranschaulicht die Bedeutung des Schulbesuchs als Voraussetzung der Teilhabe an Beruf und Gesellschaft.

Die zweite Tafel zeigt Werkzeuge zum Lesen und Schreiben aus unterschiedlichen Zeiten, wie beispielsweise Griffel und Schiefertafel, Tusche und Feder, Lesekasten und Fibel.

Die nächsten vier Tafeln widmen sich ausführlich den Praktiken des Lesen- und Schreibenlernens mit dem pädagogischen Diskurs um die besten Methoden, der teilweise bis heute fortgeführt wird: sei es beim Lesen zwischen Buchstabier-, Lautier- oder Ganzwortmethode oder beim Schreiben die Wahl der „besten“ Schulschriften, wie Druck- oder Schreibschrift. Es wird die Frage nach dem Normierungs- bzw. Freiheitsgrad bei der Anwendung dieser elementaren Kulturtechniken gestellt, der sich u.a. in Bestrafung und Belohnung durch die Lehrkraft niederschlägt.

 

Auf der letzten Tafel werden jüngere schulische Entwicklungen beim Lesen und Schreiben beleuchtet wie beispielsweise das individualisierte Erstlesen und -schreiben sowie der wachsende Einfluss von Medien und Technik durch digitale Lernsoftware, E-Books und interaktive Smartboards.

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