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Wie Berlin zum Wedding kam - 150 Jahre Eingemeindung des Wedding nach Berlin


Theaterprojekt des Leonardo da Vinci Gymnasiums mit dem
Mitte Museum

Aufführung zum Tag des offenen Denkmals:
Sonntag, 11.09.2011, um 11:00 Uhr


Berlin begann in der Mitte des 19. Jahrhunderts rasant zu wachsen. Schon 1831 war die Oranienburger -  und die Rosenthaler Vorstadt eingemeindet worden. Ab den 1840er Jahren diskutierte man auch die Eingemeindung des Wedding, Gesundbrunnen und Moabits, sowie der Schöneberger- und der Tempelhofer Vorstadt, zumal große Flächen Weddings und Moabits schon lange der Stadt Berlin gehörten. Der Landkreis Niederbarnim würde Wedding und Moabit gern abgeben, da die Menschen dort arm und die Infrastruktur schlecht ist.
Der Landkreis Teltow möchte Schöneberger – und Tempelhofer Vorstadt nicht abgeben, da die Bewohner eher vermögend und gute Steuerzahler sind. Berlin würde gern die beiden südlichen Vorstädte eingemeinden, weigert sich aber Wedding und Moabit aufzunehmen, da die Stadt zu hohe Investitionskosten befürchtet. 1861 erfolgte schließlich die Eingemeindung auf königlichen Befehl. Das Stück handelt von diesem zähen politischen Ringen.


Die Darsteller:
Fidicin:    seit 1848 Stadtarchivar und Chronist der Berliner Stadtgeschichte
Prinzregent:    Wilhelm, der für seinen erkrankten Bruder Friedrich Wilhelm IV regiert, seit 1861 König Wilhelm I, 1871 Kaiser Wilhelm I
von Hinckelday:    Polizeipräsident von Berlin, der Stadt gegenüber weisungsbefugt, wurde 1856 bei einem Duell erschossen
Pohle:    Stadtrat, Vertreter des Senats, damals Magistrat
Veit:    Vertreter der Stadtverordnetenversammlung, heute Abgeordnetenhaus
von Westphalen:    Preußischer Innenminister
von der Heydt:    Preußischer Handelsminister

Marktfrauen, Käufer und Käuferinnen aus Berlin, dem Wedding und anderen Vorstädten und ein Polizist
Ort des Geschehens: das Alte Berliner Rathaus und ein Wochenmarkt in Berlin


Zeit:    zwischen 1840 und 1860 

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