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Profil

 
Mitte Museum in der Pankstraße. Foto: Markus HawlikIm Mittelpunkt der Museumsarbeit stehen die Erforschung und Darstellung der Geschichte des Bezirks. Als "lokales Gedächtnis" sammelt, bewahrt, erforscht und präsentiert das Museum Zeugnisse vergangenen Lebens. Das Augenmerk liegt hierbei auf bewußt begrenzten Nahaufnahmen historischer Spurensuche im lokalen Rahmen, die Geschichte konkret und anschaulich nachvollziehbar macht. Das Museum versteht sich dabei nicht als Ort nostalgischen Staunens. Ziel ist vielmehr die aktive Beschäftigung mit historischen Entwicklungen als Voraussetzung heutigen Lebens. Daher sollen auch aktuelle Anlässe für Fragen an die Vergangenheit genutzt und deren Wirkungen auf die Gegenwart bewußt gemacht werden.
Neben dem klassischen Medium Ausstellung bietet das Mitte Museum auch andere Vermittlungswege und Kommunikationsformen, um Interesse für „Geschichte vor Ort" zu fördern: Vorträge, Lesungen, „Oral-History"-Projekte, Stadterkundungen.
Ein museumspädagogisches Programm für Schulklassen und Jugendgruppen stellt das Museum als kulturellen Lernort vor. Weitere Angebote richten sich an spezielle Zielgruppen wie Senioren. Interkulturelle Angebote wenden sich an Migrantinnen und Migranten, die inzwischen mehr als ein Drittel der Bezirksbevölkerung darstellen.
Ein wichtiges Element unserer Arbeit stellt auch die Zusammenarbeit mit lokalhistorischen Initiativen und Vereinen dar – insbesondere den Heimatvereinen der heutigen Ortsteile.
Das Mitte Museum ist Mitglied im Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen (ABR) und arbeitet an verschiedenen Gedenkvorhaben mit, so in der AG Geschichte des Ausschusses für Bildung, Kultur und Umwelt der Bezirksverordnetenversammlung Mitte. Inhaltlich unterstützen wir die ehrenamtliche Initiative Stolpersteine unter der Kapernaum Gemeinde mit Recherchen.

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