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Die verschwundenen Nachbarn - Eine Ausstellung des Jüdischen Museums, Prag


„Antworten gibt es nicht – aber immer neue Fragen"

Zu dieser Schlussfolgerung kamen die SchülerInnen in Tschechien, nachdem sie sich mit dem Schicksal der jüdischen Gemeinden in ihren Heimatorten und den Menschen, die im „Nebel der Geschichte" verschwunden zu sein schienen, beschäftigt hatten. Verschwunden – das heißt vertrieben, verschleppt und vernichtet.

Das Jüdische Museum in Prag initiierte 1999 ein landesweites Projekt, bei dem Jugendliche aufgerufen wurden, den unzähligen Opfern wieder eine Identität zu geben. Die Jugendlichen begannen mit ihrer Forschungsarbeit und legten beachtenswerte Ergebnisse vor. Elf Arbeiten wurden von Museumsfachleuten ausgewählt und zu einer Ausstellung zusammengestellt, die in der Tschechischen Republik auf großes Interesse stieß. Darüber entwickelte sich die zweite Forschungsphase, in der den minderjährigen Opfern des deutschen Völkermordes an den böhmisch-mährischen Juden gedacht werden sollte. Diesen Opfern, im Alter derjenigen, die ihrem Schicksal nachgegangen sind, ist der zweite Teil der Ausstellung gewidmet.Das Anliegen der Ausstellung besteht darin, dass europaweit Jugendliche Forschungen aufnehmen, um das Projekt zu vervollkommnen und eine internationale Sammlung zu erstellen.


Ausstellungseröffnung: 3. Juni, 17.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 6. Juni bis 1. August 2010

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