Ulanen des 2. Ulanen-Garderegiments auf dem Exerzierplatz der Kaserne in der Invalidenstraße in Berlin-Moabit, Fotografie: Otto Krüger, o.D. [um 1910], Ausschnitt © Mitte Museum

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„Es ist Krieg!“ Feldpost, Fotografien und Erinnerungen 1914-1918 aus der Sammlung des Mitte Museums

Skulptur „Laon 1915“, Sandstein, 24 x 16 x 24 cm, 1915, Foto: Ron Gerlach, © Mitte Museum Der Erste Weltkrieg ist im Jahr 2014 das vorherrschende Thema der historischen Museen in Europa. Das Mitte Museum  eröffnet am Dienstag, dem 11.11.2014, eine Sonderausstellung. An diesem Tag wurde 1918 der Waffenstillstand in Compiègne vereinbart. Die Ausstellung präsentiert Erinnerungsstücke, zeitgenössische Publikationen und persönliche Aufzeichnungen mit Bezug zum Ersten Weltkrieg aus der eigenen Sammlung. Sie spiegeln die Erfahrungen von Menschen aus Berlin wider, die den Krieg auf unterschiedliche Weise erlebt haben – sei es in der Heimat oder an der Front.
Die Ausstellung vermittelt 100 Jahre später Einsichten über die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts und die Zeitenwende, die damals begann – der Untergang der scheinbar „guten alten Zeit“ und der Beginn einer neuen Zeit.
Der Schau liegen zwei Handlungsstränge zugrunde: das Erleben des Krieges in der Heimat - der „Heimatfront“ - und das Erleben des Krieges an der Front. Zu den Protagonisten gehört zum einen die achtjährige Else Bugge aus Berlin-Wedding. Sie wurde während der Ferien auf dem Land mit dem Kriegsbeginn konfrontiert. Das zentrale Ausstellungsobjekt sind ihre Kindheitserinnerungen, die sie als Erwachsene niederschrieb. Den Handlungsstrang „Front“ hingegen repräsentieren Albert Wisniewski, ein Infanterist aus Berlin-Wedding, und Arthur Grünthal, ein Militärmusiker aus der Kaserne in Moabit. Anhand ihrer Biografien wird das Geschehen an der Ost- und Westfront nachgezeichnet. Erinnerungsstücke weiterer Kriegsteilnehmer sowie Feldpostkarten verbinden beide Handlungsstränge und vertiefen sie.


Blick in die Ausstellung: Es ist Krieg! Foto: Ron Gerlach, © Mitte MuseumKuratorenführungen:
ohne Anmeldung - In Kooperation mit der City VHS

Di.  21. April 2015   11:00 Uhr    mit Dr. Hartmut Henicke
Do.   21. Mai 2015    18:00 Uhr    mit  Andreas Wiebel
So.   21. Juni 2015    11:00 Uhr    mit Claudia Wasow-Kania
Di.     7. Juli 2015    11:00 Uhr    mit Dr. Hartmut Henicke
Do.  20. August 2015   18:00 Uhr   mit Andreas Wiebel


Ausstellungseröffnung:
11.11.2014, 17 Uhr, Mitte Museum

Ausstellungsdauer:

12.11.2014 bis 13.9.2015

Kuratoren:
Claudia Berger, Dr. Hartmut Henicke, Claudia Wasow-Kania

gefördert durch den Bezirkskulturfonds

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