Litfasssäule im Museumshof

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zerspalten – grenzenlos
Die Stadt mit und nach der Mauer


Martin Hoffmann – Collagen
Bernd Krüerke – Malerei

Karl-Ludwig Lange – Fotografien

17. Juni 2009 bis 28. Februar 2010

20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands wird in der Ausstellung im Mitte Museum am Festungsgraben dieses geschichtliche Ereignis, sein Vorher und Nachher aus verschiedenen künstlerischen Positionen beleuchtet.

Werktätige mit Faltbeutel

Ein Zyklus von Martin Hoffmann (Grafik)
Ein Zyklus von Collagen mit Bildern aus dem DDR-Alltag in den 80er Jahren geht den Fragen nach: War da was? Da war was. Was war da?
Zeitschriften-Bilder, Dokumente und Fotos aus den letzten zehn Jahren der DDR eröffnen einen visuellen Zugang zum damaligen Leben mit der Mauer.
Die Collagen geben der Gleichzeitigkeit und Parallelität disparater Lebensbereiche eine neue Form und stellen unübliche Zusammenhänge her. Die Ordnung der Collagen entspricht einem Tagesablauf in der DDR.

Grenzwechsel
Fotografien von Karl-Ludwig Lange (Fotografie)
Der Arbeit „Grenzwechsel" liegt ein in sich geschlossenes Konzept zugrunde. Es umfasst die Öffnung der Mauer, sowie die ersten Wochen bis zum 16. März 1990 in wechselseitiger Betrachtung Ost-West. Hier wurde fotografisch das Überschreiten der Grenze dokumentiert. Das Brandenburger Tor, der Checkpoint Charlie und der S-Bahnhof Friedrichstraße, die Bernauer Straße, die Bornholder Straße waren dabei Schauplätze triumphaler Öffnungs- und Übergangsszenen.


Menschen, Dinge, Häuser
Straßen und Stadtteilskizzen von Bernd Krüerke (Malerei)
Nach der Stagnation der Vorwendezeit – Ost und West – sind wir wieder unterwegs. Menschen, Dinge, Häuser – alles, was eine sinnliche Fußnote zu dieser Zeit sein kann, die immer noch den etwas hilflosen Namen "Nachwende" trägt und sich vor allen Dingen durch eine große Unbeständigkeit auszeichnet, ist in einem zeichnerischen Stenogramm festgehalten worden.
Bernd Krüerke begibt sich seit 1990 mitten in die Szenerie des Straßen- und Stadtteillebens hinein, beobachtet aufmerksam und hält Momente des Augenblicks in Skizzen fest.

Auf Grund der Schließung des Ausstellungsbereichs im Palais am Festungsgraben, musste die Ausstellung zum 6. Dezember 2009 beendet werden.

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