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„Voll der Osten. Leben in der DDR“

Plakatausstellung mit Aufnahmen von Harald Hauswald und Texten von Stefan Wolle


Die Ausstellung zeigt auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotografien von Harald Hauswald. Gegliedert in thematische Bereiche wie etwa Abschied, Einsamkeit und Rebellion, gewähren die Fotografien einen Einblick in das Alltagsleben der Menschen in der DDR. Die Momentaufnahmen zeigen eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich selbst Zeitzeugen heute kaum mehr erinnern. Eingeordnet werden die Fotografien durch die Texte von Stefan Wolle, Historiker und Buchautor, der ebenfalls in der DDR aufgewachsen ist. Zusätzlich verlinken die Ausstellungstafeln mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf über die Entstehungsgeschichte des jeweils zentralen Fotos der Tafel berichtet.

Harald Hauswald, geboren 1954 in Radebeul, gehörte 1990 zu den Gründungsmitgliedern von OSTKREUZ. Er wurde vor allem mit seinen Aufnahmen des Ost-Berliner Alltags der 1980er Jahre bekannt. 1997 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2006 wurde er mit dem Bürgerpreis zur Deutschen Einheit ausgezeichnet. Hauswalds Archiv mit 230.000 Schwarz-weiß- und Farbnegativen wird derzeit digitalisiert, finanziert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Ausstellungsdauer: Montag, dem 30.4., bis Freitag, dem 1.6.2018 - verlängert bis 17.8.2018
Ort: Rathaus Tiergarten, 2. OG, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin-Moabit
Zeit: Mo – Fr von 8:00 – 19:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen finden Sie im Internet:

www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/vollderosten

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