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Otto Nagel und das Mitte Museum
Kabinettausstellung anlässlich des 125. Geburtstags des Künstlers

 


„Müllerstraße am Bahnhof Wedding“ Otto Nagel Öl auf Leinen, um 1934  © Mitte MuseumDer Maler Otto Nagel organisierte 1924 in Moskau und Sankt Petersburg eine Ausstellung mit Werken politisch engagierter Künstler aus Deutschland. 1926 folgte in Berlin die Ausstellung „Wedding“. Nagel, der seit 1920 Mitglied der KPD war, „positionierte damit den Berliner Realismus als einen dritten Weg engagierte Kunst zu machen, jenseits von Proletkult, Produktivismus und Konstruktivismus auf der einen und heroischem Realismus auf der anderen Seite“ (Tobias Hoffmann).

Otto Nagel (1894-1967) wurde in Berlin-Wedding geboren. Das Mitte Museum besitzt einzelne seiner Werke, deren Erwerb auf die Kontaktaufnahme des Künstlers mit dem Bezirksamt Wedding zurückgeht. Anlässlich des Jubiläumsjahrs werden sie ebenso wie
Dokumente gezeigt.

Der Kunsthistoriker Dr. Tobias Hoffmann kuratierte 2018 die Ausstellung „Berliner Realismus. Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix“ im Bröhan-Museum, dessen Direktor er ist.


Ausstellungsdauer:
10.12.2019 bis 20.3.2020

 

Begleitprogramm:

Otto Nagel und die proletarische Kunst der 1920er Jahre
Vortrag von Dr. Tobias Hoffmann
Di, 10.12.2019, 19 Uhr

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