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Land und Leute / Die Menschen

 

Blick in die Dauerausstellung, Raum - Menschen und Zuwanderung, Foto: Markus HawlikIn diesem Abschnitt würdigt eine Auswahl von Biografien Wohltäter, Querdenker, Originale und
stille Helden aus dem Territorium, Menschen aus unterschiedlichen Zeiten, die hier ihre Spuren hinterlassen haben, auch wenn manche von ihnen vergessen sind.
Land und Leute wurden und werden von Zu- und Abwanderungen geprägt. Für Berlin war die  hugenottische Einwanderung nach den europäischen Religionskriegen ebenso prägend wie die Landflucht während der frühen Industrialisierung, der Gastarbeitereinsatz zu Beginn des Wirtschaftswunders  und die Zuwanderungswelle nach dem Ende der bipolaren Welt. Wenn sich dem Ausstellungsbesucher der Vergleich zwischen historischer und jüngster Migrationsbewegung aufdrängt, ist das beabsichtigt. Denn ein solcher Vergleich ermöglicht die Erkenntnis der epochalen Unterschiede zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die hugenottischen Réfugiés werden mit dem Beispiel der Familie Lütke illustriert, die über drei Generationen in der Kunstszene Berlins präsent war. Selbstzeugnisse junger Menschen verschiedener ethnischer Herkunft berichten hingegen über die aktuellen Integrationsprobleme der  heutigen in der Berliner Mitte lebenden nichtdeutschen Generation.

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